Es gibt ja immer viel zu viele Wege zum Ziel - aber wer hat schon die Zeit, diese alle auszuprobieren.
So stand ich vor dem "Problem", den besten Weg herauszufinden, ein qualitativ gutes Video in Flash zu erhalten. Ausgangssoftware: Ulead Media Studio Pro 8.
Zuerst wurde gecaptured und geschnitten. Diese Vorgänge dürften dem etwas fortgeschrittenen Videoamateur bereits bekannt sein. Ist der Film soweit fertig, steht man vor der Entscheidung, in welchem Format er letztlich gespeichert werden soll. In meinem Fall wusste ich schon, wo es hingehen sollte - ins Internet - und zwar als Flash-Video (das Windows-Format "wmv" schied für eine Publikation im Internet wegen zu starker Qualitätseinbussen von vornherein aus).
Ich musste also testen, welches Format mir den qualitativ besten Clip liefert, um diesen dann in Sorenson Squeeze für Flash Video aufzubereiten.
Dabei verglich ich den MPEG-2-Codec von Ulead mit dem von TMPGEnc Pro. Dazu speicherte ich den Videoclip wieder in DV-Qualität auf die Festplatte, so dass die Gigabites nur so purzelten. Dann komprimierte ich den Film einmal in Ulead Media Studio und einmal in TMPGEnc mit dem MPEG-2-Codec.
Dabei fiel schon mal folgendes auf:
Die Datei von TMPGEnc ist gut doppelt so groß ausgefallen und die Rechenzeit von TMPGEnc war wesentlich länger (fast 5 Mal länger) als die von Ulead. Letztendlich konnte ich bezüglich Qualität auch keine Unterschiede feststellen.
Fazit also: Film komplett in Ulead Media Studio bearbeiten und dann die MPEG-Datei in Sorenson Squeeze in eine flv-Datei umwandeln, die man dann in Flash weiter verarbeiten kann.
Der neue Codec von Flash 8 stampft den Film noch kleiner bei besserer Bildqualität. Leider hab ich noch nicht auf diesen Codec umgestellt - aber es reizt ungemein.
Und das ist dabei heraus gekommen...