X-Alps 2007 DVD

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Ab heute ist die DVD von Red Bull X-Alps 2007 verfügbar. Gefilmt in HD und u.a. mit atemberaubenden Helikopteraufnahmen toppt diese DVD die bereits sehr beeindruckend gewesene Version aus dem Jahr 2005. Absolut empfehlenswert ! Mehr Infos dazu gibt es unter www.redbullxalps.com

 

Gleitschirm Lehr-DVD

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Gleitschirm-DVDHeute habe ich die erste Gleitschirm Lehr-DVD mit dem Thema "Aufziehübungen" erhalten. Das besondere dabei ? Ich habe die gesamten Übersetzungsarbeiten (Französisch zu Deutsch) und das Voice-Over für die deutsche Sprache gemacht. Es erinnerte mich daran, wie ich das erste Exemplar meines Buches aus dem Paket gezogen habe. Ist fast wie eine kleine Geburt.

Die DVD wurde von Kitchenproductions erstellt, einer kleinen aber feinen Produktionsstätte für Lehrfilme über das Gleitschirmfliegen. Die bereits sehr erfolgreiche französische/englische Version sollte um eine weitere Sprache ergänzt werden, um das wertvolle Wissen mittels sehr aufschlussreicher Filmaufnahmen und tollen 3D-Animationen auch dem deutschsprachigen Publikum zugänglich zu machen. 

Die höchst professionel gemachte DVD umfasst 70 Minuten sehr schön aufbereitetes Wissen über Aufziehübungen. Bestellen kann man diese im Shop von Kitchenproductions.

Ich werde die Tage noch den Webtrailer online stellen – so als kleine Kostprobe.


X-Alps Equipment zu verkaufen

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Sony HDR HC5Es gibt einige Produkte, die bei X-Alps eingesetzt wurden, gebraucht zu erwerben. Zum Beispiel die HD-Videokamera Sony HD-HC5 oder das Bräuninger Competido Vario. Infos dazu findet man im Newsbereich der X-Alps-Seite (Nachricht vom 12.09.2007). 


 

X-Alps 5. Tag

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xalps-tracking 5Drei Schweizer führen das Feld an. Allen voran Alex Hofer, der 2005 das Rennen für sich entscheiden konnte. Gleich gefolgt von Martin Müller, der die ersten Tage an der Spitze lag. An dritter Stelle liegt Urs Lötscher, der 2005 den zweiten Platz belegte. Eine hochkarätige Spitzengruppe – aber wie immer bei Races dieser Art, ist alles nach wie vor offen. Dran bleiben lohnt sich also: www.redbullxalps.com


 

Red Bull X-Alps gestartet

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Heute war Tag "X". Red Bull X-Alps 2007 ist gestartet und 30 hochkarätige Piloten machen sich auf den Weg vom Dachstein bis nach Monaco. Wer auf dem Laufenden bleiben will, sollte das Tracking-System unter www.redbullxalps.com im Auge behalten.



Red Bull X-Alps 2007

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Red Bull X-Alps 2007

Die Vorbereitungen zu Red Bull X-Alps 2007 laufen auf Hochtouren. Es hat sich einiges geändert. Am 23. Juli 2007 starten dieses Mal 30 Piloten – zu Fuss. Erst nach einem Aufstieg zum Dachstein kann der erste Flug angetreten werden. Von diesem ersten Take-Off führt die teilweise neue, lange und beschwerliche Reise die Athleten über die atemberaubendsten Gipfel der Alpen, vorbei an den Wendepunkten Dachstein (Österreich), Marmolada (Italien), Eiger (Schweiz), Mont Blanc (Frankreich) und Mont Gros (Frankreich) – bis sie endlich ihr Ziel in Monaco erreichen.

Auch dieses Mal bin ich im Organisationsteam für den Bereich Monaco/Eventabschluss zuständig. Freu mich schon auf diese Herausforderung, bei dem härtesten Gleitschirm-Race der Welt dabei zu sein.
 

Gleitschirmunfall

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Am Sonntag, den 26.02.3006, hatte ich das einscheidenstes Erlebnis meiner Gleitschirmkarriere.

Ich wäre fast sehr schwer verunglückt. Super Wetter, viele Piloten in der Luft. Als das Wetter umschlug, begann ich, Höhe abzubauen. Plötzlich kam ich in einen Abwind, der 3/4 des Schirmes einklappen lies. Als sich der Schirm wieder öffnete, schoss dieser nach vorne und befand sich auf Höhe des Horizontes. Ich fiel einige Meter freien Fall nach unten. Der Schirm hatte nochmals einen Einklapper und fing an, negativ nach hinten zu drehen.

Ich verfiel also in eine sog. Negativspirale. Es war mir unmöglich, den Schirm zu kontrollieren, da auch alles unglaublich schnell ablief. Auf gleicher Höhe mit dem Schirm rotierte ich nach unten. G-Kräfte drückten mich in den Sitzgurt und durch die Verdrehung überkreuzten sich die Leinen vor meinem Gesicht, was meinen Oberkörper blockierte.

Am Boden und in der Luft ist allen das Herz stehen geblieben. Der einzigste, der nun ums überleben kämpfte und super beschäftigt war – das war ich.
Ich versuchte, den Rettungsschirm zu finden, was durch das Rotieren nicht einfach war. Durch die dicken Handschuhe konnte ich den Griff auch nicht so leicht erfühlen. Letztlich fand ich diesen und konnte ihn aus dem Container reissen und weg schleudern.

Gerettet, dachte ich. Aber durch die Rotation verfing sich der Rettungschirm im Hauptschirm und konnte nicht richtig öffnen. Kein Ahnung, wie hoch ich noch war. Verzweifelt versuchte ich, den Hauptschirm – sozusagen während einer Achterbahnfahrt hoch 10 – zu mir zu ziehen, damit Platz für den Rettungsschirm geschaffen werden konnte. Ich weiss nicht, ob ich es schaffte, oder sich das alleine richtete. Auf jeden Fall befreite sich der Rettungsschirm und die Rotation hörte auf.

Erst jetzt sah ich, dass ich nur noch 40-50 über Grund am Rettungsschirm hing. Ich musste also in den wenigen Sekunden des Überlebenskampfes fast 300m mehr oder weniger im freien unkontrollierten Fall nach unten gerauscht sein.

Jetzt kam noch das Problem der Landung, da ein Rettungsschirm nicht gesteuert werden kann. Nach dem vertikalen sinken, packte mich knapp über Grund noch eine Böe, die für eine unsanfte Landung sorgte. Da ich einen Sitzgurt mit Airbag anhatte, landete ich auf diesem Luftkissen, wurde aber zur Seite über die Geröllhalde weggeschleudert. Mein Helm hat dabei ganz schön was abbekommen.

Nachdem ich mich sortiert hatte, rief ich über Funk zurück, dass ich in Ordnung bin.

Befreundete Piloten eilten zu mir, um zu sehen, wie es mir geht. Alles in allem habe ich ausser einer Prellung am Unterarm und an der linken Schulter nichts weiter abbekommen. Sicher hab ich einiges an Glück gehabt und zudem in der Rotation nicht den Kopf verloren. Dass ich die Ruhe bewahrt hatte, verdanke ich wahrscheinlich meiner Tätigkeit als Profiausbilder für Canyonführer. Dort wird sowas immer wieder trainiert.

Das Fliegen lasse ich mir durch den Vorfall allerdings nicht vermiesen. Ich war wohl im falschen Moment am falschen Ort. Es hätte jeden erwischen können. Ich werde auf jeden Fall wieder in die Lüfte steigen, auch wenn es wahrscheinlich nie mehr so sein wird wie davor.



Gleitschirmflug Mourre Frey

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Mourre Frey

Gestern sind wir mit dem Gleitschirmclub von Gréolières zu einem alpinen Flug aufgebrochen. Ziel war der Gipfel Mourre Frey, der am Eingang zur Daluis Schlucht liegt. Nachdem wir ein paar Fahrzeuge in der Nähe des Landeplatzes geparkt und die Genehmigung vom Grundstücksbesitzer für den Landeplatz eingeholt hatten (es sollten ja fast 30 Piloten landen), fuhren wir weiter zum Parkplatz von dem aus der Trek um 11h losziehen soll. Es waren aussergewöhnlich viele Teilnehmer erschienen. Von normalerweise zwischen 5 – 8 Teilnehmern hat dieses Ziel nun gut 20 mehr angezogen.

 Der Anstieg dauerte etwa 1.30h und war sehr angenehm zu laufen. Nur die Teilnehmer, die über keine "alpintaugliche" Flugausrüstung verfügten (die wesentlich leichter ist, als die normale), hatten gut zu kämpfen. Letztenendes erreichten aber alle wohlbehalten den Gipfel und ein riesiger Startplatz lag vor uns, der gut 10 Piloten das Auslegen der Schirme erlaubte. Nach einem kurzen Picknick und einem Briefing des Präsidenten des Clubs, machten sich die ersten daran, ihre Schirme auszulegen. Eine erste Brise setzte gegen 13 Uhr ein und somit stiegen auch die ersten Schirme kurze Zeit später in die Luft. Wie sich dann herausstellte, war dies auch der beste Zeitpunkt. Alle, die nur 30 Minuten später starteten, hatten durch einen Einbruch der Flugkonditionen nur kürzere Flüge vor sich – aber immerhin fast 30 Minuten bei 1500 m Höhendifferenz.

Bildlegende v.o.n.u.

  • Briefing durch den Präsidenten: "Il y du vent" (Also es gibt Wind)
  • Luftaufnahme Richtung Landeplatz (dieser liegt etwas unterhalb der Bildmitte im Tal)
  • Meine Landung mit dem alpintauglichen Schirm "Kenya" von Nervures
  • Gruppenbild mit Damen
  • Google-Earth und GPS sei Dank: die Flugstrecke aus der Satellitenperspektive


Mourre Frey 1

 


Mourre Frey 2 


Mourre Frey 3 


Mourre Frey 4 


 


Gleitschirmflug Menton

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Das Bild zeigt meine Flugstrecke dieses Fluges. Aufgenommen wurden die Daten während des Fluges mit einem Bluetooth-GPS und der Software von OziExplorer, dann weiterverarbeitet und konvertiert für Google Earth. Ich werde bei Gelegenheit dazu mal ein Tutorial schreiben. Auf jeden Fall kamen 38km Flugstrecke und ein paar ganz tolle Aufnahmen zusammen.



Am Strand gleich hinter dem Landeplatz gibt es eine nette Kneipe, wo man was trinken und auch Kleinigkeiten essen kann. Ideal für das "Apres-Parapente" : Alken@ Cyber Beach, www.alkenacyberbeach.com. Sehr netter Service.

Auf nach Marokko, aber …

Gleitschirm, Marokko No Comments »

boarding cardsMit der üblichen Abreisehektik ging es auch dieses Mal Richtung Flughafen. Bis dahin passte alles – bis ich den Check-in erreichte. Erste Ankündigung – statt 21.40 Uhr soll der Flieger erst gegen 22.20 starten. Das ist ja nicht so tragisch und locker zu verkraften. Leider stellte sich mit der Zeit heraus, dass die Maschine von Atlas Blue (www.atlas-blue.com) bis dato in Marrakech noch nicht mal gestartet war – und das bei einer Flugzeit von gut 3 Stunden.

Also hieß es warten, warten, warten.

Gegen 1.30 ging es letztendlich los und keiner konnte den Fluggästen so richtig erklären, woran es nun hing. Egal, der Flug ging flott über die Bühne und gegen 4.00 kam ich in Marrakech an. Der Chauffeur, der mich abholen sollte, hatte aber verschlafen. So wartete ich noch mal eine Stunde, bis ich endlich gegen 5 Uhr langsam in die Nähe eines Bettes kam.

Mit entsprechend wenig schlaf ging es in den ersten Tag, der aber von schlechtem (Flug)wetter geprägt war. Eine willkommene Auszeit, in der ich versuchte, so viel Schlaf wie möglich nachzuholen.

Wir (Ariane, meine Freundin, und ich) wurden von Michel, einem französischen Gleitschirmprofi, abgeholt und fuhren Richtung Agergour, einem mittlerweile recht bekannten Fluggebiet etwa 1 Stunde südöstlich von Marrakech. Hier lernten wir die anderen Teilnehmer der Gruppe kennen und verbrachten einen netten Abend mit allerlei interessanten Diskussionen.

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