Lehrbuch gebraucht

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Es warten ja nach wie vor viele auf das Erscheinen der Neuauflage meines Lehrbuches Canyoning – und es wird noch eine Weile dauern.
Verzweifelt wird immer wieder nach Exemplaren der Erstauflage gesucht und man geht dabei mit leeren Händen aus.

Jetzt habe ich auf Amazon doch glatt ein gebrauchtes Exemplar ausgemacht – und festgestellt, dass endlich mal jemand den wahren Wert dieses Buches erkannt hat :-)

Für den einen oder anderen Einsteiger in diese Sportart vielleicht dann doch ein zu grosses Investment …

 



Modul 1+2 in Japan

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Seit dem 5.11. läuft Modul 1+2, ein Kurs zum Canyonführer-Assistenten. 13 Teilnehmer gingen diesen Kurs an und 12 davon konnten den ersten Teil (Modul 1) erfolgreich hinter sich bringen. Modul 2 startete feucht und frisch mit einer Canyoningtour (Deer Canyon), bei der die benachbarten Berge bereits mit erstem Schnee bedeckt waren. Habe heute im Wetterbericht gesehen, dass für nächste Woche Schneefall angekündigt wird. Zum Glück ist da der Kurs schon vorbei und wir wieder in heimischen Gefilden (und Robert dort auch im Schnee …). Das war dann wohl die letzte Canyoningtour und damit das letzte Mal im Neoprenanzug für diese Saison – und das am 13. November …

Heute hatte ich dann erstmals wieder meine Canon dabei, um einen Übungstag zu dokumentieren, die Bilder dazu stehen in der bereits bekannten Galerie.


Deer Canyon – rain rain rain

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Vor einigen Tagen haben wir ja nun Minakami verlassen, um Chrystal Canyon zu begehen. Danach führte uns eine etwa 2stündige Fahrt Richtung Kusatsu. Dort liegt vom Unternehmen Canyons eine Basis für die Begehung des Deer Canyons. Was wir bis dahin noch nicht wussten war, dass es die letzte Begehung bei Sonnenschein werden sollte. Ein Taifun wurde angekündigt, der beständig schlechtes Wetter bringen soll – und so kam es dann auch. Bis heute (Rückkunft in Minakami) haben wir nun also gute 7 Tage bei Regen in Mutter Natur verbracht. Immerhin keine Stürme, aber ein beständiger leichter Regen, der uns aus nassen Klamotten raus in wieder nasse Klamotten rein steigen ließ. Besonders motivierend war das nun nicht und ich denke, jeder ist nun froh, dass wir wieder in Minakami sind und dieser Kurs schon mal fast rum ist.

Da wir viel gefahren sind (zwischen 1h30 und 7h pro Tag) haben wir sowohl einige Canyons, als auch von der Landschaft Japans etwas mehr gesehen. In den paar regenfreien Stunden konnte man sich an dem Herbstkleid, das die Wälder Japans nun angelegt haben, erfreuen.

Sicher eine Besonderheit war die Begehung von Poisson Canyon, ein Canyon mit Thermalquellen – warmes Wasser ! Das war bei der Wetterlage genial. Allerdings hatte ich die Kamera auf der Tour nicht dabei. Schlechtes Wetter und ich wollte mit der "Säure" im Wasser erst mal kein Risiko eingehen. Wir haben die Thermalquellen in Kusatsu genossen und sind auch später immer wieder mal in eine Thermalquelle gesprungen (gab sonst keine Möglichkeit, in den Genuss von warmem Wasser zu kommen oder sich vernünftiger zu waschen).

Ich habe wieder ein paar Bilder von den letzten Tagen in die Galerie gestellt. Etwas weniger, da das Wetter nicht einludt, zu Kamera zu greifen – aber immerhin. Ein Blick in die Galerie lohnt sich also auf jeden Fall wieder.


Chrystal Canyon

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Heute haben wir den ersten Canyon im Rahmen des Kurses begangen. Chrystal Canyon, etwa 1h Fahrzeit westlich von Minakami war das Ziel.
Nachdem wir im Nationalpark die Fahrzeuge abgestellt hatten, begann der Aufstieg (meist aber flach, mit kurzen Steigungen) von etwa 1h15. Der Einstieg des Canyons war einfach zu finden (Wanderpfad folgen) und sonnenbeschienen. Leider steht die Sonne um diese Jahreszeit zu tief und verließ uns viel zu schnell. So mussten wir durch eiskalte Becken waten und schwimmen. Selten war ich in so kaltem Wasser unterwegs.

Im Verlauf des Canyons gab es einige Sprünge und kleinere Abseiler. Nach etwa 2h war der Zauber vorbei und wir erreichten nach einem etwa 30 m hohen Abseiler durchgefroren das Ende des Canyons. Nach einem Rückweg von etwa 45 Minuten kamen wir wieder zu den Fahrzeugen und konnten wieder in trockene und vor allem warme Kleidung schlüpfen.

Eine wirklich sehr schöne Tour, eingebettet in Granit. Die Wälder haben bereits das Herbstkleid angezogen und auch die Temperaturen weissen darauf hin, dass der Winter vor der Tür steht. 

Ein paar Bilder zur Tour habe ich in die Galerie gestellt. Habe dazu ein eigenes Album angelegt. 

Zustieg zum Chrystal Canyon - Stefan Hofmann

 

Modul 3 hat angefangen

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Der erste Tag von Modul 3 ist gestern gelaufen. Bei bestem Sonnenschein konnten alle Wiederholungen von Techniken perfekt durchgeführt werden. Die Bilder dazu sind in der Galerie zu finden.

 

Wieder in Japan

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Am 18.10. ging es erst mal nach Aschaffenburg/Heimbuchenthal. Ein kurzer Zwischenstopp bei der Familie war geplant. Am 19.10. ging es zusammen mit Robert dann weiter Richtung Tokyo (nachdem wir schier endlose Kontrollen am Frankfurter Flughafen passiert hatten). Nach 11 Stunden Flug erreichten wir dann Tokyo Narita, von wo aus wir mit dem Skyliner nach Ueno fahren mussten, um wiederum von dort aus mit dem Shinkansen (Schnellzug) weiter nach Jomokogen zu fahren. Dort wurden wir dann von einem Kollegen in Empfang genommen, der uns zur Raftbasis brachte. Von da ab wurde praktisch nur gegessen und geschlafen (es gab doch einen kleinen Jetlag).

Japan ist perfekt durchorganisiert, was uns aufs Neue beeindruckte. In der Diashow kann man ein Bild mit einer 15 sehen. Diese Zahl repräsentiert die Nummer des Eingangs zum Zugabteil. Die Zugführer parken zentimetergenau, damit man an seiner zugewiesenen Nummer auch einsteigen kann (wenn man erst Mal gecheckt hat, für was all diese Symbole und Nummern stehen). Man steht dort beim Zusteigen auch nicht in einem wild zusammengewürfelten Pulk wie in anderen Ländern, sondern in einem klar aufgezeichneten Bereich, schön brav hintereinander). Es gibt Wagons für reservierte Plätze (logischerweise etwas teurer) und welche, wo die Plätze frei verfügbar sind.

Die Anzeigetafeln sind zweisprachig (mind. englisch und japanisch, in manchen Fällen auch noch koreanisch und chinesisch). Am Ticketschalter sprach man ausreichend gut die englische Sprache, was doch etwas geholfen hat. Da die Tickets in japanischer Sprache ausgedruckt werden, hat der Verkäufer die wichtigsten Daten handschriftlich in englischer Sprache ergänzt. Echt toller Service. Wie schon gewohnt sind alle Japaner super freundlich. Wenn ich da an die Metropole Paris denke, wo alle nur genervt, hektisch und gestresst sind. In den 23 BezirkenTokyos leben über 8 Millionen Menschen (im Ballungsgebiet sind es über 34 Millionen, womit Tokyo die grösste Metropole der Welt ist) und trotzdem geht alles irgenwie lässig über die Bühne.

Wir werden bei diesem mobilen Kurs viel von Japan sehen (da die Canyons recht weit auseinander liegen). Werde also noch einige Bilder in die unten angezeigte Galerie setzen. Nach Modul 3 gehe ich mit Robert für etwa 3 Tage nach Tokyo. Dieses Mal können wir uns die Zeit dafür nehmen (bevor wir die zweite Ausbildung abhalten müssen).

Heute war eine letzte Besprechung mit den Kursteilnehmern und am 20.10. beginnt deren Abschlusskurs zum CIC Canyonführer um 13 Uhr. Ab dann wird es ernst für die 9 Jungs.

Ich habe eine Galerie eingerichtet, die verschiedene Alben enthält.  

So, dann mal zur Galerie (klicke dort auf ein Bild, um die vergrösserte Version angezeigt zu bekommen)

 

Petzl e+LITE

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Es geht nicht mehr kleiner und auch nicht mehr leichter – PETZL hat wieder mal in die Trickkiste gegriffen und mit der e+LITE eine super Stirnlampe auf den Markt gebracht. Laut Petzl die erste Notfall-Stirnlampe. Ich habe diese immer in meiner Bauchtasche (brauche auch ständig eine Stirnlampe) und auf Canyoningtouren nimmt sie in der Ersten-Hilfe-Tonne auch keinen Platz weg. Der letzte längere Einsatz war bei der Biwakübung von Modul 3 – hat bestens funktioniert.

Die Lampe ist nur 27g schwer und Wasserdicht bis zu 1 Meter. Daneben enthält sie mehrere Leuchtfunktionen (Blinklicht etc.).
Petzl gibt 10 Jahre Garantie auf die Lampe.

Ein Produkt also, das absolut empfohlen werden kann. Die e+LITE ist für ca. 25 Euro in den meisten Sportgeschäften erhältlich.www.ide

Petzl hat auch ein nettes kleines Video dazu bereit gestellt.

 

Japan II

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Nun sind wir schon einige Zeit in Japan angekommen und konnten uns unser eigenes Bild machen – das nicht immer den vorher eingeholten Informationen entsprach. Es stimmte auf jeden Fall, dass man mit der englischen Sprache in Japan gleich hinter Tokyo nicht sonderlich weiter kommt (unter vorbehalt, da wir ja nicht ganz Japan kennengelernt haben). Da ist es schon praktisch, einen Führer zu haben. Vom Lesen will ich mal gar nicht sprechen. Das erscheint mir nahezu unmöglich, "auf die Schnelle" zu lernen. Ein paar Brocken japanisch erlernt man aber recht schnell – Richtungsangaben, das Zählen – beides ist auch mit "europäischer" Logik recht gut zu lernen. Wie die Einwohner aller anderen Länder freuen sich auch die Japaner, wenn man sich bemüht, wenigstens in den Ansätzen in ihrer Sprache zu kommunizieren, auch wenn der Rest dann doch in einem Gefuchtel der Hände und Füsse endet.

Japan - Naturaufnahme - MinakamiImmer wieder konnte man lesen, dass Japan so ein teures Land sei. Das mag für einige Zentren zutreffen – in Europa wird man in den meisten Großstädten ja auch abgezockt – man nimmt das Geld eben dort von den Leuten, wo es zu holen ist. Wir halten uns aber im Hinterland auf und da sind die Preise mehr als moderat. Wir komen hier also sehr günstig über die Runden ohne auf vieles verzichten zu  müssen. So kann man in einem günstigen Restaurant durchaus gut essen – und das für etwa 8 Euro pro Person (incl. drink as much as you can).

Besonders auffällig ist die extreme Freundlichkeit der Japaner. Jeder lächelt, grüsst, ist sehr hilfsbereit. Das schafft gleich eine sehr angenehme Atmosphäre. In der Form habe ich das bisher noch nicht erlebt. Es erscheint fast unmöglich, sich  mit einem Japaner zu streiten.

Einige Benimmregeln sollte man sich durchaus noch zu Herzen nehmen. So gibt man sich in Japan bei der Begrüssung nicht die Hand, ganz zu Schweigen von den Begrüssungsküsschen, die in manchen europäischen Ländern üblich sind. Man verneigt sich einfach nur respektvoll. Schuhe werden vor dem Betreten eines Raumes ausgezogen und so gedreht, dass man beim Gehen leicht wieder hineinsteigen kann. Schlürfen gehört beim Essen von Nudelsuppe zum normalen Verhalten, was einem Europäer eher als unhöflich auffällt. Aber daran gewöhnt man sich schon. Reisschalen nimmt man beim Essen in die Hand. Alle anderen Schüsselchen oder Teller können beim Essen auf dem Tisch stehen bleiben. Die Eßstäbchen sollten auf keinen Fall in den Reis gesteckt werden, da das ein Ritual bei einer Beerdigungsfeier ist. Die Stäbchen also mit der Spitze nach links zeigend auf dem Teller ablegen, wenn man fertig ist.
Uniformen sind in diesem Land allgegenwärtig. So fühlt sich jeder wichtig und nützlich. Man könnte schon jeden Taxifahrer für einen Polizisten halten.
Japan - RestaurantDas Schlafen auf den harten Matten ist etwas gewöhnungsbedürftig, geht aber nach einiger Zeit schon (besonders wenn man sich dann doch noch was zum Polstern organisiert ;-) .
Das Glück hat uns auch noch WIFI ins Haus gelegt und wir können wie gewohnt ins Internet gehen. Japan ist ja das Land der Gadgets. Überall Elektronik. Z. b. geben die Ampeln an den Baustellen in Sekunden die Dauer der roten Phase an. Uns überraschten aber auch beheizte Strassen. Vieles wirkt sehr verspielt, aber auch bis ins Detail durchdacht. Schon beeindruckend.

Soviel mal für heute aus dem Land der aufgehenden Sonne. Fortsetzung folgt …



Auf nach Japan

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Die grosse weite Welt ruft …

KLM Amsterdam - TokyoAm 16.10.2006 geht es über Frankfurt nach Japan, um dort die ersten Canyonführer auszubilden. Ein weiterer Höhepunkt meines Schaffens, denn ganz offensichtlich stösst die Qualität der CIC-Ausbildung nun auch in Asien auf Interesse. Drei Wochen Aufenthalt sind dafür eingeplant, bei dem mich mein österreichischer Kollege Robert Moosmann begleitet. Die beiden Kursblöcke M1+2 werden im Nordwesten Tokyos durchgeführt, wo 13 Teilnehmer (neben Japanern sind auch Neuseeländer, Brasilianer und Kanadier dabei) auf uns warten. Es wird also sicher einiges über diesen Kurs im Land der aufgehenden Sonne zu berichten geben.

Canyoning

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An dieser Stelle möchte ich auf einen neuen Videoclip hinweisen, den ich online gestellt habe. Er zeigt ganz kurz die wesentlichen Grundelemente des Canyonings auf.

Hier geht es zum Clip >> 

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