Meine Hennessy Hängematte

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Auf früheren Camps habe ich immer wieder mal Leute in Hängematten schlafen sehen. Soweit fast nichts besonderes, doch die Hängematten, die ich dort sah, hatten ein kleines Überdach. Das machte das Schlafen in der Hängematte selbst bei widrigen Umständen möglich. Also machte ich mich auf die Suche und stiess letztendlich auf den amerikanischen Hersteller Hennessy, der die berühmten Hennessy Hammocks herstellt.

Ich las mich auf der Webseite ein und entschloss mich, im Modul 3 in Japan nicht auf hartem Boden, sondern in einer gemütlichen Hängematte zu schlafen. Entsprechend gross war die Spannung und natürlich auch die Erwartungen an das Produkt.

Vor der Abreise konnte ich die Hängematte noch kurz aufbauen (allerdings ohne das Überdach, was sich als Fehler erwies) und diese machte einen sehr sauber verarbeiteten Eindruck. Viele Dinge sind bis ins Detail durchdacht, was mich schon beeindruckte.

In Japan wandelte sich das Bild nach dem ersten Regenfall. Das Überdach ist wirklich recht knapp bemessen. Ein Fehler beim Verspannen und es regnet in die Hängematte. Das kam auf der Webseite von Hennessy nicht deutlich genug rüber. Aber es gibt dort auch ein Überdach in Übergrösse zu bestellen. Hat also seine Gründe …

Allerdings passte der Schnitt des Überdaches nicht zur Form der Hängematte, was das Hineinregnen evtl. noch förderte. Da wird Hennessy ein Überdach zurückbekommen, um nachzubessern. Die Vorrichtungen der seitlichen Verspannungen von Überdach und Hängematte liegen nicht an der selben Stelle, weshalb die Häkchen zum Verbinden beider bei mind. einer dann nicht angelegt werden kann.

Ansonsten muss ich sagen, dass ich blendend in der Hängematte geschlafen habe. Der Komfort lässt nichts zu wünschen übrig (wenn man es einmal in den Schlafsack geschafft hat …). Ich hab eine kleine aufblasbare Isomatte als unterlage verwendet und hatte damit keine Probleme (mit runterrutschen oder dergleichen). Also im grossen und ganzen ein tolles Produkt, das für um die 150 Euro erworben werden kann. Nur das Dach muss nachgebessert werden.

Hier ein paar Aufnahmen von meinen Schlafplätzen und somit der Hängematte im Einsatz:

Hennessy Hammock

Hennessy Hammock

Hennessy Hammock

Hennessy Hammock

 

 

UPDATE 02.09.2009

Um das "Problem" mit dem zu knappen Dach zu beheben, habe ich mir nun ein Tarp von Tatonka zugelegt. Es hat die Masse 4 x 3 m und deckt somit die Hängematte in jeder Richtung ausreichend ab.

Auch das "Problem" mit der Isolation habe ich angegangen. Eine Isolierung ist absolut nötig (zumindest mal in europäischen Breiten). Zuvor habe ich eine 3/4 selbstaufblasbare Matte benutzt, von der man aber zu leicht herunter rutscht (aufgeblasen passt sich die Matte der halbrunden Form des Hängemattenbodens nicht mehr so gut an …).

Die fast ideale Lösung dazu ist die Exped Doublemat Evazote, die trotz ihrer "nur" 4mm Dicke ausreichend gut isoliert. Durch ihre Breite von 1m zieht sie sich an den Seiten schön hoch und isoliert damit auch diese sehr gut ab (durch die halbrunde Form des Hängemattenbodens liegt man ja auch seitlich an den Wänden an). Das Material ist sehr flexibel und passt sich der Form der Hängematte perfekt an. Einzig das etwas sperrigere Packmass ist als "Nachteil" anzusehen.

Mit dem Tarp von Tatonka und der Doublemat von Exped habe ich für mich die Ideallösung für das Schlafen in der Hängematte gefunden.

 

Deer Canyon – rain rain rain

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Vor einigen Tagen haben wir ja nun Minakami verlassen, um Chrystal Canyon zu begehen. Danach führte uns eine etwa 2stündige Fahrt Richtung Kusatsu. Dort liegt vom Unternehmen Canyons eine Basis für die Begehung des Deer Canyons. Was wir bis dahin noch nicht wussten war, dass es die letzte Begehung bei Sonnenschein werden sollte. Ein Taifun wurde angekündigt, der beständig schlechtes Wetter bringen soll – und so kam es dann auch. Bis heute (Rückkunft in Minakami) haben wir nun also gute 7 Tage bei Regen in Mutter Natur verbracht. Immerhin keine Stürme, aber ein beständiger leichter Regen, der uns aus nassen Klamotten raus in wieder nasse Klamotten rein steigen ließ. Besonders motivierend war das nun nicht und ich denke, jeder ist nun froh, dass wir wieder in Minakami sind und dieser Kurs schon mal fast rum ist.

Da wir viel gefahren sind (zwischen 1h30 und 7h pro Tag) haben wir sowohl einige Canyons, als auch von der Landschaft Japans etwas mehr gesehen. In den paar regenfreien Stunden konnte man sich an dem Herbstkleid, das die Wälder Japans nun angelegt haben, erfreuen.

Sicher eine Besonderheit war die Begehung von Poisson Canyon, ein Canyon mit Thermalquellen – warmes Wasser ! Das war bei der Wetterlage genial. Allerdings hatte ich die Kamera auf der Tour nicht dabei. Schlechtes Wetter und ich wollte mit der "Säure" im Wasser erst mal kein Risiko eingehen. Wir haben die Thermalquellen in Kusatsu genossen und sind auch später immer wieder mal in eine Thermalquelle gesprungen (gab sonst keine Möglichkeit, in den Genuss von warmem Wasser zu kommen oder sich vernünftiger zu waschen).

Ich habe wieder ein paar Bilder von den letzten Tagen in die Galerie gestellt. Etwas weniger, da das Wetter nicht einludt, zu Kamera zu greifen – aber immerhin. Ein Blick in die Galerie lohnt sich also auf jeden Fall wieder.


Chrystal Canyon

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Heute haben wir den ersten Canyon im Rahmen des Kurses begangen. Chrystal Canyon, etwa 1h Fahrzeit westlich von Minakami war das Ziel.
Nachdem wir im Nationalpark die Fahrzeuge abgestellt hatten, begann der Aufstieg (meist aber flach, mit kurzen Steigungen) von etwa 1h15. Der Einstieg des Canyons war einfach zu finden (Wanderpfad folgen) und sonnenbeschienen. Leider steht die Sonne um diese Jahreszeit zu tief und verließ uns viel zu schnell. So mussten wir durch eiskalte Becken waten und schwimmen. Selten war ich in so kaltem Wasser unterwegs.

Im Verlauf des Canyons gab es einige Sprünge und kleinere Abseiler. Nach etwa 2h war der Zauber vorbei und wir erreichten nach einem etwa 30 m hohen Abseiler durchgefroren das Ende des Canyons. Nach einem Rückweg von etwa 45 Minuten kamen wir wieder zu den Fahrzeugen und konnten wieder in trockene und vor allem warme Kleidung schlüpfen.

Eine wirklich sehr schöne Tour, eingebettet in Granit. Die Wälder haben bereits das Herbstkleid angezogen und auch die Temperaturen weissen darauf hin, dass der Winter vor der Tür steht. 

Ein paar Bilder zur Tour habe ich in die Galerie gestellt. Habe dazu ein eigenes Album angelegt. 

Zustieg zum Chrystal Canyon - Stefan Hofmann

 

Modul 3 hat angefangen

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Der erste Tag von Modul 3 ist gestern gelaufen. Bei bestem Sonnenschein konnten alle Wiederholungen von Techniken perfekt durchgeführt werden. Die Bilder dazu sind in der Galerie zu finden.

 

Wieder in Japan

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Am 18.10. ging es erst mal nach Aschaffenburg/Heimbuchenthal. Ein kurzer Zwischenstopp bei der Familie war geplant. Am 19.10. ging es zusammen mit Robert dann weiter Richtung Tokyo (nachdem wir schier endlose Kontrollen am Frankfurter Flughafen passiert hatten). Nach 11 Stunden Flug erreichten wir dann Tokyo Narita, von wo aus wir mit dem Skyliner nach Ueno fahren mussten, um wiederum von dort aus mit dem Shinkansen (Schnellzug) weiter nach Jomokogen zu fahren. Dort wurden wir dann von einem Kollegen in Empfang genommen, der uns zur Raftbasis brachte. Von da ab wurde praktisch nur gegessen und geschlafen (es gab doch einen kleinen Jetlag).

Japan ist perfekt durchorganisiert, was uns aufs Neue beeindruckte. In der Diashow kann man ein Bild mit einer 15 sehen. Diese Zahl repräsentiert die Nummer des Eingangs zum Zugabteil. Die Zugführer parken zentimetergenau, damit man an seiner zugewiesenen Nummer auch einsteigen kann (wenn man erst Mal gecheckt hat, für was all diese Symbole und Nummern stehen). Man steht dort beim Zusteigen auch nicht in einem wild zusammengewürfelten Pulk wie in anderen Ländern, sondern in einem klar aufgezeichneten Bereich, schön brav hintereinander). Es gibt Wagons für reservierte Plätze (logischerweise etwas teurer) und welche, wo die Plätze frei verfügbar sind.

Die Anzeigetafeln sind zweisprachig (mind. englisch und japanisch, in manchen Fällen auch noch koreanisch und chinesisch). Am Ticketschalter sprach man ausreichend gut die englische Sprache, was doch etwas geholfen hat. Da die Tickets in japanischer Sprache ausgedruckt werden, hat der Verkäufer die wichtigsten Daten handschriftlich in englischer Sprache ergänzt. Echt toller Service. Wie schon gewohnt sind alle Japaner super freundlich. Wenn ich da an die Metropole Paris denke, wo alle nur genervt, hektisch und gestresst sind. In den 23 BezirkenTokyos leben über 8 Millionen Menschen (im Ballungsgebiet sind es über 34 Millionen, womit Tokyo die grösste Metropole der Welt ist) und trotzdem geht alles irgenwie lässig über die Bühne.

Wir werden bei diesem mobilen Kurs viel von Japan sehen (da die Canyons recht weit auseinander liegen). Werde also noch einige Bilder in die unten angezeigte Galerie setzen. Nach Modul 3 gehe ich mit Robert für etwa 3 Tage nach Tokyo. Dieses Mal können wir uns die Zeit dafür nehmen (bevor wir die zweite Ausbildung abhalten müssen).

Heute war eine letzte Besprechung mit den Kursteilnehmern und am 20.10. beginnt deren Abschlusskurs zum CIC Canyonführer um 13 Uhr. Ab dann wird es ernst für die 9 Jungs.

Ich habe eine Galerie eingerichtet, die verschiedene Alben enthält.  

So, dann mal zur Galerie (klicke dort auf ein Bild, um die vergrösserte Version angezeigt zu bekommen)

 

Klettere im Baum

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Monkey GriffBin heute auf eine super Idee gestossen, die das Klettern sogar im "Flachland" ermöglicht. Es werden dazu Klettergriffe anhand von Spanngurten einfach an Bäume montiert. Scheint super zu funktionieren und hat sicher eine grosse Chance, sehr bekannt zu werden. Passt ja ideal zu den Einrichtungen in Abenteuerparks. Mehr Infos dazu gibt es unter Monkey Hardware.




 

X-Alps Equipment zu verkaufen

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Sony HDR HC5Es gibt einige Produkte, die bei X-Alps eingesetzt wurden, gebraucht zu erwerben. Zum Beispiel die HD-Videokamera Sony HD-HC5 oder das Bräuninger Competido Vario. Infos dazu findet man im Newsbereich der X-Alps-Seite (Nachricht vom 12.09.2007). 


 

Tokina AT-X 535 Pro DX

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tokina_AT_X_535.jpgHeute morgen erhielt ich das Tokina AT-X 535 Pro DX. Nach langer Zeit wieder ein Schritt in den Tele-Bereich. Das Objektiv soll den (analogen) Bereich 70-200 mm abdecken (was bei digitalen 50 – 130 mm entspricht) und vor allem lichtstark sein. Nach langem Suchen und Vergleichen entschied ich mit für das Tokina und wurde auf den ersten Blick in meiner Entscheidung bestätigt. Die Verarbeitung ist erstklassig und entspricht Profiniveau. Nichts wackelt oder ruckelt, alles bewegt sich sehr flüssig. Wie bekannt ist der Zoom etwas langsam und auch nicht gerade leise, wird aber trotzdem meinen Ansprüchen gerecht.

Die Aufnahmequalität ist super, sodass selbst ein Betonmischer schon fast attraktiv wirkt :-) (im Vergleich darunter die max. Zoomstufe des Canon Standardobjektives).

Erstanden habe ich das Objektiv bei Oehling, France für 439,90 Euro. Das Tokina-Objektiv hat demnach ein sehr gutes Preis-/Leistungs-Verhältnis. 


tokina_AT_X_535_Pro_DX__1_von_1_.jpg


tokina_AT_X_535_Pro_DX__1_von_1__2.jpg

 


 



HDR in Barzelona

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Letztes Wochenende war ich beruflich in Barzelona. Habe aber Stativ und Kamera eingepackt und bin Abends mal losgezogen, um ein paar HDR-Aufnahmen zu machen.

Was dabei rausgekommen ist, kann man hier "bewundern". Ich schau mich gerade nach einem kleinen Galerieskript um, um Bilder später mal übersichtlicher zu präsentieren. Aber gut Ding will Weile haben.

So, jetzt erst mal zu den Bildern (Klicke auf ein Bild, um die vergrösserte Version angezeigt zu bekommen) :


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