Tablet PC HP Compaq tc4200

Allgemein 1 Comment »
HP compaq tc4200Im April stand der Kauf eines neuen Laptop an. Bei der Recherche wurde mir aber ziemlich schnell klar, dass ich keines der riesigen und schweren Geräte wollte, die meinen Office-PC ersetzen sollen. Es sollte ein kleines, leichteres Gerät werden, ideal für Reisen, aber dennoch bezahlbar. Da ich auch gerne was neues probiere, warf ich mal einen Blick auf Tablet-PC’s. Dabei stieß ich auf das Modell von HP, den Compaq tc4200, welches mir am ehesten zusagte. Warum ich mich letzlich für dieses Model entschieden habe ?
  • nur etwa 2kg schwer
  • Akkulaufzeit
  • Tastatur (damit doch noch nah am klassischen Laptop, was die Einarbeitungszeit sicher verkürzt)
  • Preis und Look
Gekauft habe ich das Gerät bei magicdevices.de in München, die Geräte aus dem Renew-Programm von HP vertreiben. Damit war das Gerät zwar "gebraucht" (Leasing, Vorführgerät etc.) aber optisch und technisch in einwandfreiem Zustand und von HP nach einem Check mit der Garantie eines neuen Gerätes versehen.

 

Erste Schritte
Die Einarbeitung in den Gebrauch eines Tablett-PC ging recht schnell vonstatten. Ãœber die Anleitungssoftware auf dem Tablet-PC erfuhr ich schnell alles Wichtige über die spezifischen Funktionen des Tablet-PC, so dass ich recht schnell damit klar kam. Etwa 2 Std. sollte man schon für das Studium der Anleitungen investieren. Die Anleitungen sind unterhaltsam und spielerisch aufgebaut – machen also Spass. Der erste Kontakt war also schon sehr überzeugend.

Ich hatte ja schon einiges über die beeindruckende Schrifterkennung gelesen, die einen enormen Reiz bei der Wahl dieser Produktschiene ausmachte. Von meinem IPAQ war ich deren Gebrauch ja schon etwas gewohnt, wenn diese dort auch nicht immer so überzeugen konnte. Also ran an den mitgelieferten Stift und erste Schreibproben gemacht.

 


Zur Aufnahme der Schrift kann man zwischen verschiedenen Modi wählen.


  

Zum einen kann man erst mal ganz normal Schreiben (vorausgesetzt, die genutzte Software unterstützt diese Funktion). Mit einem OneNote funktionierte das hervorragend. Es ist ein sehr angenehmes Schreibgefühl und ich vermisste die "Papierstruktur" überhaupt nicht. Diesen Text kann man in OneNote dann z. B. markieren und in maschinenlesbare Schrift konvertieren, was beeindruckend gut funktionierte.


Dann wäre da noch das klassische Eingabefeld, Schreibblock genannt, das über einen kleinen Button aufgerufen werden kann. Jedes Wort wird sofort analysiert und im Idealfall korrekt unter der Handschrift eingeblendet. Ist die Konvertierung korrekt, wird der Text über den "Einfügen-Button" in der Software platziert.  Die Korrekturfunktion erwähne ich weiter unten.




Alternativ dazu steht das Zeichenpad zur Verfügung. Es gleicht fast einem Formular, in dem die Felder für die einzelnen Buchstaben durch vertikale Striche begrenzt sind. Hierbei wird eben nicht das ganze Wort analysiert, sondern jeder einzelne Buchstabe erkannt.



Zuguterletzt kann man Eingaben über die Bildschirmtastatur vornehmen. Dies bietet sich vor allem an, wenn man, wie in meinem Fall, hie und da auch französische Text schreiben muss, die aber von der Texterkennung nicht unterstützt werden. Auf meinem Tablet-PC werden nur Deutsch und Englisch unterstützt.


-

Noch ein Wort zur Korrektur. Nachdem ein Wort erkannt wurde, wird die "Übersetzung" gleich darunter angezeigt. Ist man mit dieser nicht einverstanden, genügt ein Klick auf diese und man bekommt Varianten angezeigt, unter denen sich im Idealfall bereits das gewünschte Wort befindet. Ansonsten kann jeder Buchstabe einzeln verändert werden. Das alles geht mit etwas Übung sehr schnell vonstatten.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mich die Schrifterkennung überzeugte (wenn man einigermassen deutlich schreibt). Ich war sehr beeindruckt.




Das Gerät übertraf von der Akkulaufzeit meine kühnsten Erwartungen, auch wenn die Herstellerangaben von 9h nicht ganz erfüllt wurden. Ich konnte etwa 7 Stunden lang den Tablet-PC benutzen, bevor mich dieser an das Laden des Akkus erinnern musste. Da ich im Zug oder innerhalb von Gebäuden arbeitete, konnte ich die Bildschirmbeleuchtung ausschalten. Im Outdooreinsatz kommt der Akku auf gute 4h.

Der 12”-Bildschirm liefert eine gute Qualität. Spiegelt im Outdooreinsatz zwar, aber das war bisher leicht zu verschmerzen (und von meinem IPAQ her auch schon gewohnt).

Anschlüsse für externe Geräte sind ausreichend  vorhanden (hatte nur Firewire vermisst) und auch WIFI und Bluetooth funktionieren hervorragend.

Mehr Infos über die technischen Eigenschaften dieses Gerätes findet man auf der Webseite von HP. Zusatzinfos zu Tablet-PC liefert natürlich auch Microsoft



Endlich also ein bezahlbares Gerät (ca. 1.300 Euro, Renew-Programm), das mit seinen 2kg sehr gut für Reisen geeignet ist.

Ich kann einen Kauf nur empfehlen.


 




WP Theme & Icons by N.Design Studio
Entries RSS Comments RSS Anmelden